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Beileger Blisterverpackung
Case Study zur Entwicklung eines individuellen Trockenmittelbeutels
Die Verpackung von Blisterprodukten im Aluminiumverbundbeutel stellt besondere Anforderungen an Feuchteschutz und Prozesssicherheit. Vor allem bei hohen Taktzahlen stoßen Standardlösungen schnell an ihre Grenzen. In dieser Case Study zeigen wir, wie wir gemeinsam mit einem ThoMar Pharma Kunden eine passende Lösung entwickelt haben.
Anwendung beim Kunden
Blisterpackung mit einem darauf liegenden Trockenmittelbeutel mit 1 g Silikagel wird in einem Aluminiumverbund-Beutel luftdicht verpackt. Mehrere dieser Alu-Beutel werden als Stapel in eine Pappschachtel geschoben.
Rechts: 1 g Trockenmittel-Standardbeutel
Herausforderung
Der Kunde verarbeitet unsere Trockenmittelbeutel auf Rolle mit einem Hochgeschwindigkeits-Beutelvereinzelner in einem Non-Stopp-Betrieb. Die Zuführung zur Weiterverarbeitungsanlage geschieht mit mehr als 200 Takten pro Minute.
Standard-Trockenmittel-Beutel sind deutlich kleiner als die Blisterpackung und unförmig. Dadurch wird der Turm aus gestapelten Alu-Beuteln wackelig und schräg und lässt sich nicht mehr automatisiert in die Schachtel schieben.
Prozess
Zur Entwicklung des optimalen Produkts für die beschriebene Anwendung hat sich der ThoMar-Projektverantwortliche vor Ort beim Kunden ein detailliertes Bild von den Verarbeitungsmaschinen gemacht. Im weiteren Verlauf wurden angepasste Muster für Tests zur Verfügung gestellt.
Lösung
Anpassung des Trockenmittel-Beutels
Verwendung eines größeren Trockenmittel-Beutels, der sehr flach ist. Dazu wird sehr feines Silikagel verwendet, das im Beutel gleichmäßig verteilt wird.
Anpassung der Wickelung
Die Beutel werden sehr stramm zu einer Beutelkette aufgewickelt, damit die einzelnen Beutel flach bleiben.